Apfel Explosion im Wein und Kaffee

Noch ein Bramley Apfel im Wein und Kaffee I (feb2011)

Wenn man in Deutschland, Spanien oder Italien ist und isst, spricht man gerne darüber, wie schlecht das Essen in Großbritannien sei. Wenn in Großbritannien, schmeckt man deutlich, wie gut das Essen hier ist. Nicht nur das Komponieren aus der Hand und Vorstellung der britischen Chefs trägt dazu bei, aber die Früchte des Landes selbst – und hiervon gibt es mehr als genug. Darunter ist die bescheidener Bramley Apfel, der ich gestern zum explodieren brachte.

Es gibt über 300 Apfelsorten, darunter sind einige, die man vorzüglich zum Kochen und Backen verwendet. Eins davon ist diese britische Spezialität, welchen Körner das junge Mädchen Mary Ann Brailsford in 1809 in ihren Garten in Southwell, Nottingshamshire pflanzte. Dieser Garten (mit Ferienhaus) wurde 1846 von dem Metzger Matthew Bramley gekauft und als der Gärtner Henry Merryweather einige Äpfel und Äste haben wollte, stellte Bramley die Bedingung, die Äpfel mussten sein Name tragen. Seitdem kennt man diese Apfelsorte als Malus domestica miller ‚bramley‘ , aber auch als Bramleys Sämling, Triomphe de Kiel und Belle de France. Sie wird zum Backen und Kochen verwendet und ist gut als Bratapfel, für Saft, Chutney und Apfelmus.

Bramleys sind in der Regel groß und grün. Wenn gekocht können sie sehr flauschig werden. Dies hängt anscheinend mit der Hitze und Back- bzw. Kochdauer zusammen, ob er flauschig wird oder nicht. Gestern wurden meine sehr flauschig.

Lesen Sie mehr über die Bramley Geschichte.

Bramley Apfel im Wein und Kaffee II (feb2011)

 

Bramley Apfel im Wein und Kaffee III (feb2011)

Dieses Mal hielt ich es einfacher als zuletzt.

  • 500 ml Weißwein
  • 200 g Zucker (Geschmacksache, ob man es sehr süß haben will. 200 ist nicht zu süß
  • 1/3 von ein Espresso Schuss
  • 1 Stück Zimt
  • 4 oder 5 Nelken
  • 3 Bramley Äpfel

Wenn ich diese Angaben schreibe, gehe ich davon aus, dass jedes Individuum ausprobiert, wie viel Geschmack erwünscht wird bezüglich Zucker-, Kaffee und Zimtmenge. Gleich wie viel, alle Zutaten werden bei 185° für etwa 50 Minuten gebacken. Ich finde die restliche Flüssigkeit ist so gut, dass man kein Extra braucht – auch keine Sahne.

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