Meine Version einer Englische Creme – Custard

Custard a la Aristippos - erster Versuch 30.12.10

Der Mensch ist ein Dauerzyklus von Eindrücken und Ausdrücke. Insbesondere die Personen mit einer hohen Gabe an Kreativität funktionieren fast wie eine Art Katalysator. Die Menge der gespeicherten Eindrücke eines jeden Individuums ist grenzenlos, aber es ist möglich das Ganze in einem einzelnen Werk zu transponieren und komponieren, sei es in musikalischer oder kulinarischer Form. Dieser Ausdruck kann unter Umständen neue Aspekte zeigen und neue Effekte ermöglichen.

Bis jetzt die einfache Erklärung.

Viel schwieriger ist die Erklärung der Erfahrung eines Stückes bei aufmerksame Ohren und fein gestimmten und wachen Gaumen. Schwierig ist die Erklärung dieser lebendige und persönliche Erfahrung. Hiermit zeige ich Ihnen eine Möglichkeit für die Gaumen. Man nehme Safran aus Spanien, Kaffee aus Südamerika, das Aroma von Vanille aus Afrika und vereint diese in einem englischen Rezept.

Viel schwieriger ist die Erklärung der Erfahrung eines Stückes bei aufmerksame Ohren und fein gestimmten und wachen Gaumen. Schwierig ist die Erklärung dieser lebendige und persönliche Erfahrung. Hiermit zeige ich Ihnen eine Möglichkeit für die Gaumen. Man nehme Safran aus Spanien, Kaffee aus Südamerika, das Aroma von Vanille aus Afrika und vereint diese in einem englischen Rezept. Diese Idee basiert auf einer traditionellen Creme, die nicht weniger als 700 Jahren sein muss, in der Regel als Custard bekannt. Sogar Jahrhunderte an Tradition und Erfahrung können dazu beitragen, dass ein Produkt neue Qualitäten ausstrahlt. Kaufen Sie folgende Zutaten und erfahren Sie es persönlich.

  • 275ml Doppelrahm
  • 1 Vanille Schote
  • 3 Eigelb
  • 1/2 TL Maismehl (zusätzlich oder möglich)
  • 30g Zucker
  • 1 Prise Safran
  • 1/2 TL löslicher Kaffee

Zuerst schneidet man die Vanille längst, dann kommen Inhalt und Schote in die Sahne hinein. Diese werden langsam erhitzt. Achtung, dass es nicht kocht. Während dieser Zeit schlagen Sie die Eigelbe mit Zucker, Mehl, Safran und Kaffee.

Säubern Sie die Vanille Schote, damit der ganze Inhalt in die Sahne bleibt, und lassen Sie die Schote draußen. Mit einer Hand schlagen Sie die Eier, mit der Anderen fügen Sie die Sahne Mischung sehr langsam hinzu. Wenn fertig, die ganze Mischung kommt, erneut auf das Feuer und sie wieder langsam erhitzt. Dauerrühren, bis die Mischung dicker. Weiter darauf achten, dass es nicht zu heiß wird.

Ruhen und abkühlen lassen. Ich finde es am besten, wenn es lauwarm serviert wird. Sollte man es erst später servieren wollen, mit Plastikfolie dicht ­zudecken.

Dieser Version hat mich an meiner Kindheit erinnert, als meine Mutter eine ähnliche Creme zum Frühstück machte, die man in Spanisch als Maizena kennt. Das Maismehl macht die Creme viel fester, wenn sie abgekühlt ist. Es ist also möglich, ganz auf diesem Maismehl zu verzichten. Es ist aber auch möglich die Creme wieder aufzuwärmen und sie wird wieder flüssig.

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