Bevor Obama nach Prag kam, genoß ich dort den Kaffee

Einige große Männer kamen nach Prag. Manche wurden sogar dort geboren, wie Franz Kafka (1883-1924), und, wie Kafka, viele wussten die Kaffeekultur des Landes zu schätzen. Zu dieser Kaffeekultur gehört das Kaffeehaus Zeman. Wenn in Brno, besuchen Sie dieses Kaffeehaus. Sie müssen! Es ist Teil einer reiche Kaffeekultur Tradition, die heute viel zu selten zu sehen ist: Kaffeehaus Architektur, wie nur in Osteuropa, Österreich und Italien vorkommt.

Ich besuchte Prag nur wegen einer Zwischenlandung, nur fünf Tage bevor Präsident Barack Obama und Präsident Dmitry Medvedev für das Unterschreiben von Dokumenten dort trafen, die zur Reduktion Nuklearwaffen führen soll. Meine Zwischenlandung sah ich als Möglichkeit eine große europäische Stadt zum ersten Mal zu besuchen, die in vieler Hinsicht reich ist. Innerhalb eines halben Tages konnte ich auch einiges dort besichtigen, wie die wunderschöne Objekte, deren ursprünglichen Nutzen, die Muster auf Papier und Stoff zu geben ist.

Für eine zeitgenössische Note habe ich plötzlich die  Dvorak Sec Contemporary Art Gallery gesichtet, wo neue Arbeiten des deutschen Medienkünstlers Michael Najjar zu sehen sind. Kurz danach entdeckte ich den Prager Markt, u.a. mit eigener „Fleischausstellung“.

Aber ich wollte Kaffee!

Plötzlich sah ich zu meiner Linke und las „Buddah Hotel & Bar“, worüber ich längst ein Bericht im Fernsehen gesehen hatte, und direkt dahinter fiel mir ein Schild auf, wo „Bagel“ zu lesen war. Der Entwurf des Schildes, sowie die Fassade des Ladens ließen mich erahnen, dort könnte es sehr gemütlich sein. Da meine Kenntnis osteuropäischer Sprachen mehr als begrenzt ist, begrüßte ich und fing an meinen Wünsch auf Englisch zu äußern. In der vielen, vielen, vielen Cafés und Kaffeehäuser, die ich in Deutschland besucht habe, war es nicht selten, dass ich verwunderte Blicke bekam, als ich am Tresen stand und ein Ristretto bestellte. Viele darunter sind Kaffeeorte, die als Fachläden gelten oder sich als solche sehen.

Ich hatte einige Worte verwendet und schließlich reagierte die junge Dame mit einem warmen, willkommen Lächeln und der Frage: „Möchten Sie ein Ristretto?“ Als ich „Yes!“ erwiderte sie las mein erstauntes Gesicht und teilte mit, beim Ebel Coffee versuchen sie über Kaffee gut informiert zu sein.

Während mein Aufenthalt dort sah ich einige Kunden, die kurz hinein kamen, um 250g gemahlenen Kaffee mitzunehmen. Dieser kommt in einer Papiertüte, die wiederum eng in einer aus Plastik geschoben wird. Andere Kunden liessen sich zum Kaffee und Bagel nieder. Offensichtlich haben auch einige Touristen den Laden entdeckt, der Sitzplatz für nur 14 Personen bietet. Aber es lohnt sich überall dorthin zu gehen, wo, wie man beim Black Delight zu sagen pflegt, Kaffee mit Respekt serviert wird.

Das Sortiment besteht aus mehr als 30 Mischungen, darunter exklusive Kaffees wie Jamaica Blue Mountain.

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