Von Kaffeekultur und Kaffeesubkultur * eine Blog-Parade

Wieder mal eine schöne Aktion im Kaffeeuniversum, initiiert von Arne @ coffeeness (teilnehmen können Sie hier). Hier geht es um den folgenden Fragen. Meine Antworten füge ich hiermit zu. (Und Danke an Arne im Vorfeld für diese Kaffee Idee für die Blogwelt!) 

„Gehört die Zubereitung für dich mit zur  Kaffeekultur oder ist sie nur Mittel zum Zweck? (Hast du ein bestimmtes Ritual, bist du Perfektionist oder reicht es dir, wenn dein Kaffee heiß und stark ist? Hast du bei deiner Zubereitung exotische Marotten oder willst jetzt deinen ultimativen Tipp los werden?“

Ich bin ein Verfechter des Kaffeetrinkens als Lebenkonzept, Lebenseinstellung, als Fest und betrachte Kaffee keinesfalls als Getränk allein. Kaffee is in sich zu viel, zu viel an Geschmack und Vielfalt, dass man damit bloß vom Trinken sprechen könnte. Kaffee ist Zentrum einer sehr komplexe Geschichte und bewirkt Wunder, vorallem dann, wenn man nicht bloß wach werden will.

Das heisst, selbstverständlich gehört zum Kaffeetrinken zumindest die Zubereitung dazu. Zwei Aspekte gehören für mich immer zusammen – auch beim Kaffee, aber im Leben grundsätzlich: Wissen und Freude. Das heisst unter anderem, die mehr ich weiss, desto mehr kann Freude entstehen. Also, es reicht für mich keinesfalls, bloß ein Knopf zu drücken, nach der Devise – hauptsache der ist lecker!

Mit dem Wort Perfektionismus habe ich aber meine Probleme. Mein Anspruch ist bei der Zubereitung und beim Trinken sehr hoch. Dies hat aber gar nichts mit Perfektion zu tun, denn eine hohe Qualität kann man immer wieder sehr unterschiedlich erreichen und kein Godshot ist göttlicher als der andere.

Was ich aber alles veranstalte, zwischen Kaffeekaufen, Kaffeemahlen und Kaffeetrinken, verrate ich hier heute nicht 🙂 

„Welche Wirkung hat Kaffee auf dich? (aufmunternd oder beruhigend?) Du darfst gerne eine Geschichte erzählen (beispielsweise: Wann hat Kaffee dir den ultimativen Kick gegeben?).“

Da Kaffee für mich eine Freude ist, ist es nie mein Ziel gewesen, damit wach zu werden. Viel lieber möchte ich wach sein, bevor ich ihn trinke, denn der Genuss jeder Tasse und jeden Schluck ist mir wichtiger als Koffein. Christoph Niemann erklärt das wunderschön mit seinen „Abstract City“ wie folgt: er liebt Kaffee so sehr, dass seine erste Tasse in der früh ist ein Tee, damit er wach ist, wenn er seine erste Tasse Kaffee zu sich nimmt.

„Kaffeekultur oder Subkultur, sind Kaffeekapseln, Kaffeepads und Instantkaffes auch Teil der Kultur?“

Alle diese „Schnell-Lösungen“ sind für mich überflüssig. Das einzige davon, wofür ich mal Verwendung fand ist Instant-Kaffee, denn für bestimme Rezepten liefert dieser Kaffee ein sehr speziellen Geschmack. Sonst bin ich der Auffassung, für besten Kaffee nimmt man sich viel Zeit, damit auch nach dem Trinken, die Gaumen lange nachschmecken können.

„Welche Veränderungen würdest du dir für die Kaffeekultur im deutschsprachigen Raum in den nächsten Jahren wünschen? (Völlig egal, ob in privaten Haushalten, der Gastronomie oder in Kaffee-Blogs, teile uns mit, was dich glücklich machen würde).“

Dass Kaffee nicht bloß Wachmacher bleibt, sondern immer mehr Kaffeegourmet entstehen und der Anspruch immer mehr steigt. Somit würden sich die Kaffeehäuser und Cafés dazu gezwungen fühlen, besserer Kaffee zu bieten.

„Was ist für dich ein absolutes Kaffee No-Go? (Was würdest du nie über Kaffee sagen, was würdest du nie in deinen Kaffee schütten, wo würdest du dir nie (wieder) Kaffee kaufen oder was immer dir zu einem “Kaffee No-Go” einfällt).“

Kaffee mit sehr viel Zucker, Kaffee mit Süßstoff, dünner Kaffee, Kaffee mit viel Milch, Latte Machiatto und „Coffee-to-go“. Ich trinke viel lieber Coffee-to-stay.

 

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