Kaffee für die Nase

Für sehr viele Menschen ist die Erinnerung an Kaffee mit starker Prägung immer wieder anwesend. Für viele, die gar keinen Kaffee trinken oder trinken wollen, erzeugt die Nase die Freude, die im Gaumen selten oder nie stattfand. Es ist oft von der Oma die Rede, wie sie Kaffee mahlte und die Mühle zwischen den Beinen festhielt. Der Duft, ob in der Früh oder am Nachmittag. In den Erinnerungen findet Kaffee, dank der Nase, fast immer statt.

Auf Trödelmärkten, in Markthallen, sowie in kleinen Läden, überall erfreuen sich unsere Nasen über liebliche und würzige Düfte, ob einzeln erkennbar oder mit dem Wind willkürlich komponiert. Düfte gehören zu den schönsten Verführungen im Bereich der Ästhetik und ebenso zum Animalischen in uns.
Die Läden und insbesondere die Röstereien knüpfen gerne an diese Romantik des Kaffees an. Aber da gibt es eine Dualität zu den olfaktorischen Verlockungen. Dass Kaffee, Tee und viele andere Produkte die Stärke besitzen andere Düfte zu unterdrucken ist schön, denn so können wir auch unterwegs manchen Gestank auf den Strassen überriechen. Nur, wenn man eine Kaffeerösterei betritt und einige Kilo Kaffee geröstet werden, kommt uns der Geruch entgegen ohne dass der Gestank der Strasse dem Kaffee entgegen kommt? Und wenn der Kaffeeduft den Kaffeebehältern im Laden entströmt, kommen nicht auch umgekehrt alle Gerüche hinein?

Koffee for your thoughts.

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