Tau des Meeres

Der Tau des Meeres ist immer grün und kann unter sehr unterschiedliche Bedingungen wachsen, ob an der Küste, oder auf bis 1,500 Meter über die Meeresspiegel, vorallem wild im Mittelmeerraum.
Er ist ein balsamischer Strauch, manchmal auch Weihrauch.

Er blüht blassblau, womöglich das ganze Jahr.

Abhängig davon, auf welcher Höhe er wächst, gibt er reichlich von seine ätherischen Öle, der oft in der Parfümerie und seit den 14. Jahrhundert Anwendung findet. Das Kölnisch Wasser – zum Beispiel – enthält dieses.
Er findet Anwendung vom Apotheker, in die Küche, in religösen Riten und alte Traditionen. In unterschiedliche Kulturen diente er unterschiedliche Symbole.

Kleinen Kindern legte man seine Zweige als Schütz in die Wiege und für Gräbern, sowie als Brautstrauss wurde er verwendet.
Als Potenzstärkung wurde er eingesetzt. Im Altertum symbolisierte er Liebe und Schönheit und war der Göttin Aphrodite geweiht.

In der Familie der Lippenblütler (wie u.a. Salbei, Minze, Lavendel) ist er der einzige Rosmarinus – der Rosmarinus Officinalis. Volkstümlich heißt er aber auch Antonkraut, Brautkleid, Brautkraut, Hochzeitsbleaml, Kid, Kranzenkraut, Meertau, Reslmarie, Rosmarein, Rosmarie oder Weihrauchkraut. Er ist eines der wenigen Kräuter, die der niedrigen Blutdruck stärken. Aber sonst wirkt er vielfältig…

adstringierend,
anregend,
antibakteriell,
entspannend,
entzündungshemmend,
krampflösend,
pilztötend,
Menstruations fördernd,
schmerzstillend,
tonisierend,
bei Atembeschwerden,
Blähungen,
Appetitlosigkeit,
Verdauungsstörungen,
Magenschwäche,
Durchfall,
Rheuma,
Gicht,
Herzschwäche,
nervöse Herzbeschwerden,
nervöse Kreislaufbeschwerden,
nervöse Unruhe,
Schwäche,
Erschöpfungszustände,
Kopfschmerzen,
Migräne,
Neuralgien,
Ischias,
Nervenentzündung,
schwache Menstruation,
Wechseljahrsbeschwerden,
Haarausfall,
Hautausschläge,
Hämorrhoiden,
Ekzem…

Er passt hervorragend zu Fleisch, ob Wild, rotes und weißes Fleisch, oder Fisch, zu Kartoffeln. Wenn beim Schmoren verwendet, soll der Rosmarin von Anfang an dabei sein, da der Geschmack sich langsam entfaltet.
Ich mag eine kleine Menge im Milch (im Mixer gemischt und zerkleinerte Nadeln mit Sieb trennen) und mit ein paar Tropfen Rosenwasser gemischt, um dann diese Milch für Cappuccino zu verwenden.
Man kann auch rohe Kaffeebohnen selber rösten und dabei Rosmarinnadeln mitrösten – so wie in Äthiopien die Kaffeebohnen direkt mit Gewürze geröstet werden.
Auch Nüsse röste ich mit Kaffee, Rosmarinnadeln und ein wenig Salz.
Viele Knoblauchzehen und Rosmarinnadeln im Butter anbraten und mit Weisswein ablöschen und köcheln lassen. Das dann zum Pasta. Einfach das!
Oder gebratene Äpfeln und Rosmarinnadeln in Honig und Weißwein zubereitet, oder Whisky stattdessen.
Versuchen Sie es auch mit Vanilleeis.
Die Nadeln sind sehr intensiv, also immer mit Vorsicht nehmen.

In der 5-Elementen-Küche gehört Rosmarin zum Element Feuer.

Ach ja….
Ein Zweig in Honig einlegen – gut 2 Monate lang. Dann einen kleinen Llöffel davon zum Espresso hinzufügen und ganz Langsam schlurfen.

Genießen Sie Ihren Kaffee.

Quellen:
http://www.heilkraeuter.de
http://www.natur-lexikon.com

Dieser Artikel erschien 18. Nov. 2008 als Rundbrief für das Forum „das Kaffee Universum“ im Geschäftsportal XING.

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